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Entsprechend dem § 2 des Sächsischen Schulgesetzes wird an sächsischen Schulen im sorbischen Siedlungsgebiet die sorbische Sprache
- als Unterrichtssprache (im Status der Muttersprache bzw. Zweitsprache) und/oder
- als Unterrichtsgegenstand (im Status Fremdsprache) angeboten.
An allen sächsischen Schulen sind Grundkenntnisse über die Geschichte und Kultur der Sorben zu vermitteln.
In Sachsen wird an 19 Grundschulen, 7 Mittelschulen und 3 Gymnasien sorbisch unterrichtet.
Sorbisch als Unterrichtssprache
Am erfolgreichsten wird die sorbische Sprache in Schulen, die nach dem Konzept 2plus – Schulartübergreifende zweisprachige sorbisch-deutsche Schule arbeiten, vermittelt.
Im Grundschulbereich wurde mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 an den Sorbischen Grundschulen in Bautzen, Crostwitz, Panschwitz-Kuckau, Radibor, Ralbitz und Räckelwitz begonnen, nach dem Konzept 2plus zu arbeiten. An den Grundschulen in Schleife und Hoyerswerda ist dieses Grundlage für einzelne Gruppen bzw. Klassen in jedem Schuljahrgang. An den Grundschulen in Baruth und Wittichenau werden schuleigene Projekte zur Profilierung und Angleichung an das Konzept 2plus umgesetzt.
Im Mittelschul- und Gymnasialbereich arbeiten die Sorbischen Mittelschulen in Bautzen, Radibor, Ralbitz und Räckelwitz sowie das Sorbische Gymnasium Bautzen nach diesem Konzept.
Von 2002 bis 2010 wurde die Konzeption einer Evaluation durch das Sächsische Kultusministerium unter wissenschaftlicher Begleitung der Universitäten Hamburg und Köln unterzogen. Die Ergebnisse werden zurzeit in eine Neufassung der Konzeption eingearbeitet und dem Sächsischen Landtag als Beschlussvorlage vorgelegt. Sorbisch als Unterrichtsgegenstand An verschiedenen Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien im sorbischen Siedlungsgebiet Sachsens wird die sorbische Sprache als Fremdsprache angeboten (s. Karte)
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