Familientag - OL

Juni 2011 - Stadtrallye durch Wittichenau

Etwa 30 Gäste folgten am Himmelfahrtstag, dem2. Juni 2011, der Einladung des WITAJ-Sprachzentrums zum Familiennachmittag und begaben sich auf eine Stadtrallye durch Wittichenau. Dabei erkundeten die Teilnehmer aus Bergen, Bautzen, Rosenthal und selbst Einheimische Interessantes der Stadt. Nach einer einstündigen Wanderung trafen sich alle auf dem Spielplatz des Katholischen Kinderhauses Jakubetzstift. Dort nutzten die Eltern beim Picknick die Gelegenheit zum Gespräch und zum Erfahrungsaustausch. Es entstand eine rege Diskussion zur zweisprachigen Erziehung zwischen den Eltern, den Mitarbeiterinnen des WITAJ-Sprachzentrums Silvia Wenke und Jadwiga Kaulfürst und deren Leiterin Dr. Beate Brězan sowie zwei Erzieherinnen des Kinderhauses. Nach der Auswertung der Rallye besichtigten die Eltern die Kindertagesstätte, während sich die Kleinen auf dem Spielplatz tummelten, bastelten oder sich schminken ließen.

Resümee einer jungen Mutter aus Wittichenau: „Ich habe heute einiges Interessantes über unsere Stadt erfahren und Details wahrgenommen, die ich im Alltag einfach übersehe. Diese Veranstaltung ist mir auch Ansporn, mich in Zukunft intensiver um die zweisprachige Bildung der Kinder zu bemühen.“

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November 2010 - Puppentheater "Pintlaschk" und Filmvorführung "Gilles" in Bautzen

Etwa 70 Interessenten folgten am 17.11.2010 der Einladung des WITAJ-Sprachzentrums zum Familiennachmittag in das Haus der Sorben in Bautzen. Während sich die Jüngsten mit ihren Eltern beim Puppentheater vergnügten, sahen sich etwa 25 Schulkinder und Eltern den interessanten sorbischsprachigen Kinofilm „Gilles“ an.
Bei einer Tasse Kaffee tauschten die Eltern ihre Erfahrungen mit der zweisprachigen Erziehung aus. Die Kinder bastelten derweil eigene Buttons.
Danach führte der Puppenspieler Martin Krawc-Schneider die Besucher durch die Ausstellung, die anlässlich seines 50-jährigen Bühnenjubiläums in der Sorbischen Kulturinformation gezeigt wird.
 

 


  


Mai 2009 — Wanderung von Bautzen entlang der Spree nach Grubschütz

Zu Christi Himmelfahrt, am 21. Mai 2009, fanden sich etwa 30 Interessierte auf dem Parkplatz des Bombardierwerkes in Bautzen ein, um gemeinsam mit anderen Familien, deren Kinder zweisprachig erzogen werden, entlang der Spree nach Grubschütz zu wandern. Von Frau Maria Mazalla, Inhaberin des Landhotels „Zur guten Einkehr“, erfuhren die Eltern Wissenswertes zu den geschichtlichen Hintergründen der idyllischen Gegend des Humboldthains und der Bautzener Vorstadt.
Die Kinder lernten unterdessen bei ihrer eigenen Wanderung sorbische Sagengestalten wie die Mittagsfrau, die Lutken und den Wassermann kennen. Dabei mussten sie sogar das Halstuch des Wassermanns mit verbundenen Augen finden. So wurde die Wanderung selbst für Dreijährige zum kleinen Erlebnis.
In Grubschütz wartete bereits ein kleiner Bus, der die müden Wanderer zurück nach Bautzen brachte. Dort nutzten die Eltern und Mitarbeiterinnen des WITAJ-Sprachzentrums die Gelegenheit, beim Picknick ihre Erfahrungen bei der zweisprachigen Erziehung auszutauschen. Die Kinder stellten unterdessen beim Basteln ihr Geschick unter Beweis.

 


November 2008 — Filmvorführung "Ruudi"

Am Buß- und Bettag, dem 19. November 2008, lud das WITAJ-Sprachzentrum alle Eltern mit ihren Sorbisch lernenden Kindern zum Familientag nach Bautzen ein. Mit Unterstützung des Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanals (SAEK) wurde im Saal des Hauses der Sorben etwa 100 begeisterten Zuschauern der sorbisch synchronisierte estnische Kinderfilm "Ruudi" gezeigt.  Dieser war beim Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestival "Schlingel" 2006 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden.
Um auch eine entsprechende Kinoatmosphäre zu schaffen, wurden Popcorn und Saft angeboten. Vor und nach dem Film hatten die Kinder Gelegenheit, sich ein eigenes Button herzustellen.

 


Oktober 2008 — Puppentheater "Dobre ranje" [Guten Morgen]

Ungeachtet des herrlichen Herbstwetters und des Tages der offenen Tür im großen Haus des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters erlebten am Sonntag, dem 12. Oktober 2008, mehr als 80 Besucher einen interessanten Nachmittag im Burgtheater Bautzen, der vom WITAJ-Sprachzentrum und dem DSVTh gemeinsam veranstaltet wurde.
Ab 15 Uhr hatten die Gäste bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, sich zu unterhalten und ihre Erfahrungen in der zweisprachigen Erziehung der Kinder austauschen.  Die Kinder konnten unterdessen mit Naturmaterialien basteln, stempeln oder Briefumschläge ausmalen.
Danach erlebten alle die Premiere des sorbischsprachigen Puppentheaters "Dobre ranje" von Lubina Hajduk-Veljković.

 


November 2007 — Theateraufführung „Připołdnica“ [Mittags kommt die Mittagsfrau]

Mehr als 80 Eltern und ihre Kinder trafen sich am Buß- und Bettag, dem 21. November 2007, im Bautzener Burgtheater. Nach einer Führung durch das Burgtheater und den Fundus erlebten die Besucher die Aufführung des Stücks „Připołdnica“ [Mittags kommt die Mittagsfrau] in sorbischer Sprache. „Ich kenne zwar nur einige Wörter auf sorbisch, aber die Handlung habe ich sinngemäß verstanden und es hat mir gut gefallen“, so Christoph Mehnert. Der aus Radeberg stammende Neubautzner steht dem Sorbischen aufgeschlossen gegenüber. Seine Frau besucht einen Sorbischkurs und die Kinder Raphael und Annabelle wachsen ebenfalls zweisprachig auf. „Die Kinder haben kein Problem damit und ich meine, man kann die Sprache sowie Traditionen und Bräuche pflegen und sich integrieren. Es freut mich immer, wenn ich Sorbisch höre.“
Dass auch anderenorts, also neben Kindergarten und Schule, sorbisch für Nichtsorben hörbar und erlebbar wird, ist Anliegen solcher Veranstaltungen. Es sollen Plattformen geschaffen werden für alle, die für Zweisprachigkeit offen sind und sich über Lernerfolge auch mit anderen Familien austauschen möchten. Im Burgtheater war dazu bei Kaffee und Kuchen sowie beim Basteln von Handpuppen, Fröbelsternen und Weihnachtskerzen Gelegenheit. So erfuhren Interessenten auch mehr über konkrete Projekte des Sprachzentrums.

 


Juni 2007: Sorbischer Familiennachmittag im Hoyerswerdaer Zoo

Der diesjährige erste Familiennachmittag fand am Kindertag im Hoyerswerdaer Zoo statt. Mehr als 3.000 Besucher sahen sich das sorbische Programm der Kindergartenkinder aus Dörgenhausen, Bergen und Zeißig an, durch das die Moderatorin Diana Fritsche führte. Auch die Hoyerswerdaer Schüler der Grundschule „Handrij Zejler“ und des Lessinggymnasiums zeigten mit ihren Programmen, wie sie die sorbische Sprache und Kultur pflegen. Für die Beschäftigung der Kinder im Publikum sorgten mit verschiedenen Angeboten zu sorbischen Themen auch Schüler der Sorbischen Fachschule für Sozialpädagogik in Bautzen. Und die beiden Maskottchen „Witko“ und „Baba“ sorgten mit einer Theaterszene für Unterhaltung, die eigens zu diesem Zweck Mitinitiator des sorbischen Maskottchens „Witko“ Hans Dieter Förster geschaffen hatte. In diesem Stück spricht das Maskottchen des Zoos „Baba“ deutsch und „Witko“ in gewohnter Weise sorbisch.

  


November 2006 – Mit Witko gesungen und gespielt

Der witzige, kluge und nur sorbisch sprechende Witko wird ab sofort den sorbisch lernenden Kindern in den Kindertagesstätten und Schulen zur Seite stehen. Das Maskottchen stellte sich auf dem Familientag im Sorbischen Museum etwa 120 Eltern und Kindern zum ersten Mal vor. Dazu sang Jandytar Hajnk [Hansdietrich Förster] das neue aus seiner Feder stammende Lied „Wi-wi-wi-wi-witko“, das bald auch in den WITAJ-Kitas und -gruppen erklingen wird. Der Schmeckwitzer hat überdies 10 Szenen aus dem Alltages eines kleinen Kindes geschrieben, in denen Witko mit den Kindern sorbisch spricht. Sozusagen als Kostprobe konnten die Besucher die Szene zur richtigen Zahnpflege erleben.
Im WITAJ-Projekt Sorbisch zu lernen hat wenig Sinn, wenn die Kinder die Sprache außerhalb der Bildungseinrichtung nicht erleben können. Gerade dies will Stefan Kasche aus Hoyerswerda, dessen Sohn die WITAJ-Gruppe in Bergen bei Elsterheide besucht. Er würde gern intensiver beobachten, wie sein Sohn sorbisch lernt. Deshalb würde er es begrüßen, wenn Partnerschaften zwischen WITAJ-Kitas bzw. -gruppen und sorbischen Kindertagesstätten entstehen würden.
Silvio Schade aus Bautzen sieht in der zweisprachigen Erziehung die Identifikation mit der Region. Sein Sohn besucht die sorbische Kita „Jan Radyserb-Wjela“.

 


Juni 2006: Die Schleifer Region kennengelernt

Zwei Mal im Jahr lädt das WITAJ-Sprachzentrum (RCW) Familien, deren Kinder an der zweisprachigen Erziehung teilnehmen, zu einem gemeinsamen Nachmittag ein. Am Samstag, dem 10. Juni 2006 folgten etwa 35 Kinder und Erwachsene aus Bautzen, Nardt, Quoos, Bergen und Groß Düben) der Einladung zu einer Exkursion in die Schleifer Gegend. Neben dem Kennenlernen einer Ecke unserer Heimat ist diese Veranstaltung für die Eltern eine willkommene Gelegenheit, um sich über die Erfahrungen mit der Zweisprachigkeit im Kindergarten, in der Schule und in der Familie auszutauschen. Gesprächspartnerin zu diesem Thema war ihnen dabei auch die wissenschaftliche Mitarbeiterin des WITAJ-Sprachzentrums Dr. Anja Karichowa. Der Regionalsprecher der Domowina Manfred Hermaš hatte das weitere Programm für diesen Tag sorgfältig vorbereitet. Bevor sich alle zum Aussichtspunkt am Tagebau Nochten begaben, erläuterte er ihnen die Problematik der Braunkohle und die damit verbundene Perspektive für die Region und das Sorbische.  

 


November 2005 – Besuch des Sorbischen Nationalensembles

Am 16. November trafen sich etwa 40 Familien im Sorbischen Nationalensemble in Bautzen. Zu Beginn begeisterte das Sorbische Folkloreensemble Höflein die Besucher mit einigen temperamentvollen Tänzen.
Leńka Thomas stellte als Autorin das neu erschienene Kinderliederbuch „Kikerahi, biło je tři“ vor und übte mit den Kindern einige Lieder und Tänze daraus ein. Dr. Anja Karich informierte über weitere im Sprachzentrum neu entwickelte Publikationen.
Danach konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen über ihre Erfahrungen, Sorgen und Erfolge bei der zweisprachigen Erziehung ihrer Kinder austauschen. Die Kinder bastelten indes unter Anleitung dreier Studentinnen der Sorbischen Fachschule für Sozialpädagogik.